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" Gefühle sind der Reichtum der Menschen und die Armut der Götter. "

Waldheim und das Zschopautal

Von 1198 ist eine Beurkundung des Namens Waldheim belegt. Rund 70 Jahre später, im Jahre 1271, wird die Burg das erste mal urkundlich erwähnt. 15 Jahre später erhält Waldheim das Stadtrecht. 1716 lässt August der Starke das Jagdschloss in ein Zucht-, Armen- und Waisenhaus (das erste in Sachsen) umwandeln. Seit dem 19. Jahrhundert dient es ausschließlich dem Strafvollzug. 1871 wird der Siegesturm auf dem Wachberg zum Gedenken an den deutsch-französischen Krieg auf dem 264 m hohen Wachberg aus Serpentingestein errichtet.

Dieser Turm ist noch heute begehbar und gewährt dem Besucher einen grandiosen Panoramablick auf die Stadt selbst, deren bewaldete Höhen aber auch in die Ferne. So sind bei klarem Wetter das Erzgebirge und das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu sehen. Einen reizvollen Blick hat man auch auf die Stahlbrücke mit dem dahinter liegenden Heiligenborner Viadukt.

Waldheim Hauptstraße

Nebenstehende  Bilder konnte ich bei einer Ballonfahrt knipsen.
Früher an der alten Salzstraße zwischen Leipzig und Böhmen entstanden liegt Waldheim heute territorial günstig im Städtedreieck der drei großen sächsischen Ballungszentren Dresden, Leipzig und Chemnitz.
In den 5 Ortsteilen Waldheim, Reinsdorf, Massanei, Schönberg und Heiligenborn leben etwa 9500 Menschen auf einer Fläche von ca. 23,8 km2 in einer Höhe von 180 – 270m üNN miteinander.
Bekannt sind wohl die erwähnte Strafvollzugsanstalt als auch die Firma Florena.
Mit Landsberg am Lech und Siofok (Ungarn) pflegt Waldheim Städtepartnerschaften.
Einen allemal lohnenden Besuch dieser Stadt im schönen Zschopautal kann man ausdehnen auf die nahe gelegene Burg Kriebstein mit Talsperre.
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